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Macht DOS-Spiele auch unter neueren Windows-Versionen lauffähig
Das Tool stellt unter Windows eine DOSBox zur Verfügung, die
speziell für die Ausführung alter DOS-Spiele entwickelt wurde.
Wie starten Sie ein DOS-Spiel? Wir verwenden in diesem Beispiel den
Klassiker Frogger. Die Programmdateien liegen im Ordner d:\frogger.
Nach dem Start der DOSBox geben Sie den Befehl "mount g: d:\frogger"
ein. Dadurch binden Sie dieses Verzeichnis als virtuelles Laufwerk G ein.
Zum Wechseln in das Laufwerk geben Sie jetzt g: ein. Mit der Eingabe des
Programmnamens frogger.exe starten Sie das Spiel. Sollte der Name eines
Verzeichnisses, das Sie mounten wollen, mehr als acht Zeichen haben oder
Leerzeichen beinhalten, dann müssen Sie den Pfad in Anführungsstriche
setzen. DOSBox erlaubt es auch, einen Ordner als virtuelles Diskettenlaufwerk zu
emulieren. In der Textdatei README_DE.txt im DOSBox-Ordner erfahren Sie außerdem,
wie Sie ein CDROM-Laufwerk mit mount einbinden. Hier werden auch Kommandozeilenbefehle angeführt,
mit denen Sie DOSBox starten können. So startet "DOSBox.exe -fullscreen"
das Programm im Vollbildmodus. Mit "DOSBox.exe -conf konfigdatei" verwendet die
DOSBox eine Konfigurationsdatei, die Sie speziell auf ein DOS-Programm abgestimmt haben. In
der CONF-Datei mag es bspw. notwendig sein, die CPU Cycles herauf- oder herabzusetzen. Unser
Froggerspiel lief erst durch das Senken auf 500 Cycles in einer vernünftigen Geschwindigkeit.
Die Konfiguration einer CONF-Datei wird durch DOSBox-Frontends erleichtert. Wir
empfehlen Ihnen DosBox FE.
Wer sich nicht an das englische Tastaturlayout in der DOSBox gewöhnen will, der
kann es auf folgende Weise durch das deutsche ersetzen. Öffnen Sie die Textdatei
dosbox.conf und scrollen zum Bereich [dos]. Hier muß für das deutsche
Tastaturlayout der Befehl keyboardlayout=gr stehen. Kommt der Tastaturanschlag im
DOSBox-Fenster nur nach großer Verzögerung oder gar nicht an? Dann versuchen
Sie einmal, in der Datei dosbox.conf den Eintrag usescancodes=true auf usescancodes=false
abzuändern. Eine sehr empfehlenswerte DOS-Box-Anleitung finden Sie bei netzwelt.de.


Das Frontend erleichtert das Konfigurieren von DOSBox
DosBox FE ist ein Frontend, das Ihnen die Konfiguration des DOS-Emulators
DosBox ab 0.7x
erleichtern soll. Das User-Interface erlaubt das Einrichten verschiedener
Konfigurationsdateien (*.conf), die Sie auf DOS-Spiele abstimmen können.
Zuerst müssen Sie im Register Preferences den Pfad zur installierten
DOSBox (DOSBox.exe) eintragen. Im Register "SDL, Render & CPU"
stellen Sie u.a. die DOSBox auf Vollbild ein und verändern die CPU-Performance.
Im Soundregister können Sie den Sound ganz abstellen oder die Einstellungen
einer Soundkarte anpassen. Im Misc-Register können Sie unter "DOS &
BIOS" den Pfad zur deutschen Sprachdatei (deutsch.lng) der DOSBox festlegen
sowie die Einstellungen u.a. für die Speicherverwaltung (XMS, EMS) und
einem Joystick verändern. Unter Autoexec mounten Sie einen Ordner und weisen
ihm einen Laufwerksbuchstaben zu. Aktivieren Sie "switch after dosbox is started
to directory", damit die DOSBox sofort in das virtuelle Laufwerk wechselt.
Wir haben in unserem Test über den Create-Button eine Konfigurationsdatei
für ein Mariospiel erstellt. Im Logregister erfahren wir den Zielort,
an dem DosBox FE die Datei Mario.conf ablegt. Die Textdatei können Sie
natürlich auch manuell editieren. Wir haben bspw. im Bereich [autoexec] nach
dem Mounten und dem Springen in das virtuelle Laufwerk mit dem Befehl mario.exe den
sofortigen Start des Spiels eingerichtet.

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Double Commander 0.4.5 beta
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Funktionsreicher und schneller Dateimanager
Der Dateimanager Double Commander weist vieles auf, was man beim Windows
Explorer schmerzlich vermißt. Sein besonderer Vorzug ist die Anzeige
der Verzeichnisse und Dateien in zwei voneinander unabhängigen Fenstern,
in denen Sie außerdem weitere Reiter mit eigener Ordnerverwaltung
öffnen können. Neben den Grundfunktionen eines Dateimanagers und der
Übernahme des Explorer-Kontextmenüs bietet er eine Komprimierfunktion
(ZIP, TAR, GZ, TGZ) sowie das Entpacken von GZ-, BZ2-, ZIP- und TAR-Dateien.
Der interne Texteditor unterstützt Syntaxhighlighting für die
Programmiersprachen HTML, C++, Perl, SQL, PHP etc. und der Textviewer öffnet
Dateien im Text-, Binär- oder HEX-Format. Dazu stehen funktionsreiche Tools
zur Datei- und Textsuche sowie zum Vergleichen, Verbinden, Teilen und Umbenennen
von Dateien zur Verfügung. Eingerichtete Lesezeichen (Befehle -
Verzeichnis-Favoriten) rufen Sie mit STRG/D oder per Klick auf das Sternchen auf.
Wichtig: Double Commander verschiebt beim Löschen die Dateien nicht in den
Papierkorb. Über Hilfe - Tastatur erfahren Sie alle internen Tastenkombinationen.
Double Commander importiert Plugins, die für Total Commander geschrieben wurden.


Erlaubt das Bearbeiten gesperrter Dateien und Ordner
Wurden Sie unter Vista oder Windows 7 schon einmal von der Meldung überrascht, dass
Sie eine Datei oder einen Ordner nicht ändern dürfen? In diesen Fällen
könnte Ihnen DropPermission helfen. Nach dessen Programmstart erscheint auf dem Desktop
ein graues Kästchen, das automatisch im Vordergrund bleibt. Dateien und Ordner, die Sie
mit der Maus darin ablegen, sollten sich nun bearbeiten lassen.

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Duplicate Files Finder 0.8.0
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Spürt doppelte Dateien auf
Das Tool spürt doppelte Dateien auf und löscht sie auf Wunsch.
Zuerst müssen Sie Duplicate Files Finder mitteilen, welche Verzeichnisse
es absuchen soll. Dabei können Sie Filter zum Ausschließen von
Dateitypen verwenden. Mehrere Einträge trennen Sie durch ein Semikolon,
so schließt bspw. *.dll;*.exe im Excludefeld DLL- und EXE-Dateien aus.
Im Includefeld begrenzen Sie die Suche auf bestimmte Dateitypen. Ebenfalls
als Filter läßt sich die Dateigröße einsetzen sowie das
Ein- bzw. Ausschließen von Unterverzeichnissen, versteckten Dateien und
Dateien ohne Inhalte. Mit einem Klick auf "Add" übertragen Sie
Ihre Vorgaben in die Auftragsliste. Das Abarbeiten der gesammelten Aufträge
starten Sie mit "Go!". Die Ergebnisliste können Sie durch die Angabe
einer Dateimaske oder eines Verzeichnisses neu sortieren (Show options). Im
Kontextmenü eines Eintrags löschen Sie unwiederbringlich entweder alle
Dateien, die mit dieser Datei identisch sind (Delete all duplicates to this file)
oder diese Datei selbst (Delete). Klickt man auf "Create symbolic links to this
file", werden alle entsprechenden Duplikate durch einen Linkverweis auf diese
Datei ersetzt. Das Ersetzen einer Datei durch eine Verknüpfung (*.lnk) ist aber
nur sinnvoll, wenn sie von keinem Programm verwendet wird, da es mit der Verknüpfung
nichts anfangen kann. Mit "Store" sichern Sie die Ergebnisliste in einer
Textdatei.
Wichtig: Das Tool bietet leider noch keine Backupfunktion.
Daher empfiehlt es sich, vor dem Löschen einer Datei eine Kopie davon zu sichern.


Defragmentiert einzelne Dateien
FragExt defragmentiert einzelne Dateien. Dadurch optimieren Sie die
Zugriffszeit auf Videos und andere größere Dateien. Sie
können zum Defragmentieren das Programmfenster verwenden oder
Sie gehen im Explorer zum Kontextmenü (rechte Maustaste) einer
Datei und wählen FragExt - Defragment. In den Eigenschaften einer
Datei bindet das Tool das neue Register "Fragments" ein.
Entscheidend ist hier die Anzahl der Fragmente. Der Einsatz von FragExt
ist sinnvoll, wenn hier eine Zahl größer als 1 steht. Die
Optionen des Tools finden Sie im Explorermenü Extras - Ordneroptionen -
Register Ansicht. Setzen Sie hier entsprechende Häkchen, wenn FragExt
bspw. die genaue Bytegröße und die Anzahl der belegten
Datenblöcke in den Dateieigenschaften anzeigen soll.


Eine Texterkennung eingescannter Dokumente und PDF-Dateien
FreeOCR.net dient zur Texterkennung eingescannter Dokumente sowie
abgespeicherter Bilder (File - Open) und PDF-Dateien. In unserem
Test machten wir relativ wenige Erkennungsfehler aus! Nach dem
Öffnen bzw. Einscannen eines Dokuments klicken Sie auf den
OCR-Button. Recht schnell wird rechts der erkannte Text angezeigt,
der als Textdatei abgespeichert, in Zwischenablage kopiert oder
direkt in Ihr Word exportiert werden kann. Vor der Texterkennung
können Sie Kontrast und Helligkeit nachbessern (OCR - Adjust
Image Contrast). Für deutschsprachige Texte müssen Sie ein Sprachpaket
nachladen, das Sie zuerst entpacken. Danach gehen Sie in den Settings
zu Open Language Folder und kopieren die Sprachdateien in diesen Ordner.
Nach einem Programmneustart wählen Sie als OCR Language "deu" aus.
Sollte das Programm nicht starten, benötigen Sie das Microsoft .NET Framework ab 2.0.


PDF-Dokumente zusammenfügen, trennen, reparieren etc.
GUI for PDFTK ist eine Benutzeroberfläche für das
Kommandozeilenprogramm PDFTK. Damit lassen sich PDF-Dokumente
zusammenfügen, trennen, ver- und entschlüsseln,
(de-)komprimieren und reparieren. Zusätzlich können
Sie die Rechtevergabe verändern. Gestatten Sie für
den Ausdruck eine niedrige oder hohe Auflösung, das
Ändern und Kopieren des Inhalts sowie das Ausfüllen
von Formularen. Für die 40- bzw. 128bit-Verschlüsselung
wählen Sie im Feld "PDF-file" die PDF-Datei aus,
tragen ein Paßwort ein und drücken auf "Encrypt
the PDF file". Mit der CAT-Funktion stellen Sie Seiten eines
Dokuments neu zusammen. Sie möchten bspw. aus einem zehnseitigen
Dokument nur die Seiten 2, 5 und 7. Dazu vermerken Sie im Feld
"CAT from" eine 2 und im Feld "CAT to" 2 5 7
(die Zahlen müssen jeweils durch ein Leerzeichen getrennt sein).
Außerdem muß "all" markiert sein. Even und Odd
speichern nur Seiten mit geraden bzw. ungeraden Seitenzahlen. Oder Sie
möchten aus einem zwanzigseitigen Dokument die Seiten 9 und 11 bis
15 extrahieren. Dazu vermerken Sie im Feld "CAT from" eine 9
und im Feld "CAT to" 9 11-15. Mit Burst speichern Sie jede
Seite eines Dokuments als eigene PDF-Datei. PDF-Dateien besitzen
Meta-Informationen bspw. über den Autor, das Thema der Datei
oder die verwendete Software. Diese Daten lassen sich mit "Dump a
PDF" in der Datei input_report.txt speichern. Schließlich
können Sie mit Remove gezielt Seiten entfernen.


Speichert die Dateienstruktur Ihrer CD- oder DVD-Sammlung
Sie suchen eine bestimmte Datei und haben sich dabei gefragt: Sie muss
sich doch auf einer meiner CDs befinden - doch auf welcher? Mit GWhere
haben Sie die Möglichkeit, die Dateienstruktur Ihrer CD- oder
DVD-Sammlung oder anderer Medien abzuspeichern. Die Informationen
werden in Kataloge abgelegt. Über die Suchfunktion finden Sie
schließlich rasch die gesuchte Datei. Legen Sie zunächst
einen Katalog an. Dieser wird in Volumes unterteilt, die den Dateienindex
beinhalten. Öffnen Sie das Register Verwaltung und wählen das
Laufwerk des gewünschten Mediums aus, also bspw. das CD-Laufwerk.
Nach dem Einlegen der CD klicken Sie auf "Neues Volume hinzufügen"
und vergeben einen aussagekräftigen Namen. In kürzester Zeit
hat dann GWhere den Index erstellt. Welche Angaben (Dateiattribute,
-größe usw.) im Index zum eigentlichen Dateinamen erscheinen
sollen, legen Sie über Optionen - Einstellungen - Platten bzw. Dateien
fest. Über das Kontextmenü eines Volumes haben Sie die Möglichkeit,
es zu beschreiben. Dieser Text wird beim Suchvorgang berücksichtigt. Die
einzelnen Indexeinträge lassen sich bei Bedarf in Kategorien weiter
thematisch ordnen. Die Standardkategorie eines neuen Volumes nennt sich
"none". Wie ändern Sie vorhandene Kategorien? In der Liste
(Aktion - Kategorien editieren) markieren Sie den Eintrag und klicken auf
den Button Aktualisierung. Nun lassen sich Änderungen vornehmen, die
Sie über den unteren Aktualisierungsbutton fixieren. Jeder Eintrag
läßt sich über dessen Kontextmenü (Eigenschaften -
Datei-Info) einer beliebigen Kategorie zuordnen. Bei der Suche können
Sie mit Platzhaltern, Schlüsselwörten oder auch regulären
Ausdrücken arbeiten. Einen Katalog speichern Sie als CTG-Datei und
bei Bedarf läßt er sich in das CSV-Format exportieren.


Erstellt und testet Datei-Prüfsummen
Wahrscheinlich sind Ihnen im Internet schon Dateien mit der Endung *.md5 oder
*.sfv begegnet. Dabei handelt es sich um Textdateien, in denen Prüfsummen
für eine oder mehrere Dateien abgespeichert wurden. Damit können Sie
bspw. testen, ob eine Datei aus dem Internet korrekt auf Ihre Festplatte geladen
wurde. Mit HashCheck nehmen Sie eine Integritätsprüfung vor und erstellen
selbst Prüfsummen. Sobald Sie eine Datei und deren Prüfsumme in einem
Ordner abgelegt haben, müssen Sie lediglich die MD5(MD4, SHA1, SFV)-Datei per
Doppelklick ausführen. HashCheck vergleicht nun den sog. Hashwert aus der
Textdatei mit dem der Datei. In der Spalte "Status" erscheint dann als
Ergebnis "Übereinstimmung" oder "Abweichung". Zum Erstellen
einer Prüfsumme markieren Sie einen Ordner oder eine bzw. mehrere Dateien,
gehen im Kontextmenü (rechte Maustaste) zu Eigenschaften und öffnen das
Register Prüfsummen. Speichern Sie die Werte im gewünschten Format.
Einfacher geht es im Kontextmenü über "Erstelle Prüfsummen-Datei".


Zeigt den Speicherverbrauch Ihrer Laufwerke an
Das Festplattenanalyseprogramm zeigt mit anschaulichen Grafiken
den Speicherverbrauch der einzelnen Laufwerke an. Bestimmen Sie
im Feld "Directory to analyze" zunächst das Laufwerk
bzw. den Ordner, welche untersucht werden sollen. Nach kurzer Zeit
werden die Verzeichnisse und deren Größen in einem
Tortendiagramm dargestellt. In den "Drawing options"
verkleinern oder vergrößern Sie die Darstellung. Auf
Wunsch trägt sich HDGraph in das Explorer Kontextmenü ein
(Tools - Explorer Integration). Klicken Sie dort auf "Draw
space with HDGraph", damit das entsprechende Verzeichnis von
HDGraph ausgelesen wird. Im Kontextmenü der Tortengrafik
öffnen Sie einen Ordner in Ihrem Dateimanager. Außerdem
können Sie hier Verzeichnisse und deren Unterverzeichnisse
permanent löschen. Sie werden somit nicht in den Papierkorb
verschoben. Diese Funktion müssen Sie erst mit einem Häkchen
vor "Allow to delete folders from the right clic menu"
freischalten (Tools - Options). Jede Tortengrafik läßt sich
als HDG-Datei speichern oder als BMP-Bild exportieren.
Sollte das Programm nicht starten, benötigen Sie das
Microsoft .NET Framework ab 2.0.

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