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[Programmierung]
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Skriptsprache, mit der Sie fast alles automatisieren können
Es gibt kaum etwas, was Sie mit der Skriptsprache
AutoHotkey nicht automatisieren können. Es
stellt Kommandos zur Verfügung, mit denen Sie
Sound erzeugen, Programme starten, Mausaktionen
ausführen, Texte, Dateien oder Ordner manipulieren,
Programmfenster schließen oder minimieren u.v.m.
Anfangs benötigen Sie vielleicht ein wenig Einarbeitungszeit,
um die Befehlsvielfalt der Skriptsprache zu beherrschen.
Sie werden aber bald begeistert sein, was man so alles mit
AutoHotkey machen kann. Anfangs sind zwei Hotkeys integriert:
[Windows-Taste]+[z] (in der Skriptsprache: #z) führt zur
Homepage von AutoHotkey und [STRG]+[ALT]+[n] (in der Skriptsprache:
^!n) öffnet Notepad. Dieses Skript läßt sich
über das Trayicon editieren. Oder Sie erstellen neue Skripts,
also Textdateien mit der Endung ahk (*.ahk). Diese AHK-Dateien
können mit einem Doppelklick ausgeführt werden,
vorausgesetzt AutoHotkey ist installiert. AHK-Dateien lassen
sich jedoch mit dem mitgelieferten Compiler in EXE-Dateien
verwandeln, die auch ohne AutoHotkey lauffähig sind. Mit
dem Makrorekorder AutoScriptWriter nehmen Sie Texteingaben
und/oder Mausbewegungen auf. Ein einfaches Beispiel: Tragen Sie
in der obersten Eingabezeile notepad.exe ein. Aktivieren Sie
nur den Button Window Text und klicken jetzt auf Record. Es
öffnet sich Notepad. Geben Sie einen Text wie z.B. eine
Grußformel ein und klicken auf Stop. Speichern Sie die
Aufnahme bspw. als notepad.ahk. Nach dem Ausführen
dieser Datei startet Notepad und die Grußformel wird
automatisch eingetragen. Die Homepage von AutoHotkey bietet eine Seite mit
vorgefertigten Skripts. Sehr zu empfehlen ist die
Tippseite von borumat.de.


Programmiersprache für Kinder und Erwachsene
BASIC-256 benutzt eine einfache Form der BASIC-Programmiersprache,
um Kinder - und Erwachsene ohne Programmierkenntnisse - in die Welt
der Programmierung einzuführen. Die deutschsprachige Online-Anleitung erläutert anhand von
Beispielen, wie Text oder Grafik ausgegeben wird. Print mit "-Zeichen
wie "Hallo" gibt den Text Hallo aus. Für die Grundrechenarten
verwenden Sie bspw. print 2 * 8 * 3 mit der Ausgabe 48. Sie lernen aber auch
etwas über die Verwendung von Variablen und das Programmieren einer
Animation. Zur Ausgabe müssen Sie auf Run klicken. Danach
interpretiert BASIC-256 Ihre Codezeilen im Text- und Grafikfenster. Mit dem
Debugger lassen Sie Zeile für Zeile auf Syntaxfehler prüfen. Dabei
sollten Sie das Variablenfenster im View-Menü aktivieren. Es zeigt
während der Diagnose die verwendeten Variablen und deren aktuellen Wert.
Eine vollständige Befehlsreferenz gibt es online
und im Programmordner (doc.html). Die Codebeispiele im Examples-Ordner zeigen,
was man mit BASIC-256 alles entwickeln kann.


C++-Entwicklungsumgebung für Compiler wie MinGW GCC und MS C++ 2005
Code::Blocks ist eine C++-Entwicklungsumgebung, die folgende für
Windows geeignete Compiler unterstützt:- MinGW GCC, MSP430 GCC,
TriCore GCC, Microsoft Visual C++ Toolkit 2003 und C++ 2005 (Express Edition),
Borland C++ Compiler 5.5, DigitalMars C/C++, OpenWatcom, Intel C++ Compiler,
Digital Mars D und GDC D Compiler.
Autovervollständigung,
Syntax-Highlighting, Tabs, das Anlegen von Templates, Workspaces, Klassenbrowser
und das Importieren von Dev-C++- und VisualStudio-Projekten stellt nur eine
Auswahl der Funktionsvielfalt des Programms dar. Mit Plugins läßt
sie sich außerdem beliebig erweitern. Auf der Homepage steht dazu die
Development SDK zum Download bereit, mit der Sie eigene Plugins für
Code::Blocks entwickeln. Eine Anleitung, wie Sie wxWidgets in Code::Blocks
einbinden finden Sie hier. Das Installationspaket beinhaltet den Compiler MinGW
sowie den GNU Debugger (GDB).
Zur deutschsprachigen Oberfläche gelangen Sie in drei Schritten:
- Im Editor gehen Sie im Settings-Menü zu Environment. Im View-Bereich
setzen Sie ein Häkchen vor "Internationalization" und wählen im Aufklappmenü
"Available Languages". Nach einem Klick auf den OK-Button schließen
Sie den Editor. Bestätigen Sie das Speichern der Layout-Änderung mit Yes.
- Erstellen Sie im Programmverzeichnis \CodeBlocks\share\CodeBlocks\ das Unterverzeichnis "locale".
- Kopieren Sie die Datei codeblocks.mo
in das Locale-Verzeichnis. Jetzt sollte Code::Blocks mit einer deutschsprachigen Oberfläche starten.


Spezialist für das Ausdrucken von Textdateien
Mit CodePrinter drucken Sie Textdateien wie bspw. den Quelltext
einer HTML-Datei aus. Dabei fügt das Tool zwei Textseiten
auf einer Papierseite aneinander. Laden Sie zunächst eine
oder auch mehrere Textdateien und klicken auf den Preview-Button.
Sie sehen jetzt eine Vorschau des Ausdrucks der ersten Seite. Die
Zeilennummern werden automatisch eingefügt und die Befehle
der Programmiersprachen JAVA (*.java), HTML und XML hebt CodePrinter
durch Fettdruck hervor. Bei HTML funktioniert es nicht, wenn in der
Dateiendung das "L" fehlt (*.htm). Das Navigationsmenü
unten links dient zum Umblättern der Seiten und mit dem Lupensymbol
vergrößern bzw. verkleinern Sie die Ansicht. Auf Wunsch
lassen sich die Schriftart und -größe (6-12) verändern.
"Print this Page" druckt nur die angezeigte Seite,
"Print" hingegen alle.
Falls das Programm nicht starten sollte, benötigen Sie zusätzlich das
Java Runtime Environment 1.6
(
J2RE) oder höher.
CodePrinter ist für Windows Vista/7 nicht geeignet.


Eine universelle Entwicklungsplattform für Java
Eclipse ist eine universelle Entwicklungplattform für Java.
Das Programm selbst basiert vollständig auf Java und benutzt
statt Swing Klassen ein plattformabhängiges "Windowing
Toolkit" (SWT). Das SWT ist für alle gängigen Plattformen
erhältlich und macht Anwendungen, die darauf basieren, wieder
plattformunabhängig. Integriert sind bereits ein funktionsreicher
Java Editor mit Code-Vervollständigung, ein CVS Client und ein Debugger.
Eclipse zeichnet sich jedoch besonders durch seinen starken Integrationscharakter
aus, der das Einbinden externer Tools ermöglicht. Plugins erweitern Eclipse
bspw. zur IDE für Sprachen wie C, C++, Cobol, Perl, Python und PHP.
Eclipse verwendet sog. Perspektiven, in denen zusammengehörige Ansichten,
Editoren sowie Menü und Toolbareinträge definiert und miteinander verbunden
werden. Es gibt bspw. eine Debug-Perspektive, in der alle zum Debugging erforderlichen
Ansichten, wie z.B. die Debugger-Ausgabe zusammengefaßt sind. Mit dem integrierten
JUnit besitzen Sie für Ihre Programme ein Testwerkzeug, mit dem sich Testfälle
erstellen und diese über kontextsensitive Menüs ausführen lassen. Die
Testberichte werden grafisch aufbereitet präsentiert.
Falls das Programm nicht starten sollte, benötigen Sie zusätzlich das
Java Runtime Environment 1.6 (
J2RE) oder höher.


Entwicklungsumgebung für die Programmiersprache Eiffel
EiffelStudio ist eine Entwicklungsumgebung für Eiffel, eine
universelle, objektorientierte Programmiersprache. Vom Design
über die Entwicklung bis zu den Tests kann alles in der
integrierten Entwicklungsumgebung ablaufen. Ein Eiffel-Programm
besteht nur aus Klassen. Jede Klasse ist ein eigenes Modul. Bei
der Kompilierung wird eine Root-Klasse festgelegt, von der eine
Instanz beim Starten des Programms erzeugt wird. Einige Eigenschaften
von Eiffel: statische Typprüfung; automatische Speicherverwaltung;
Mehrfachvererbung, entstehende Namenskonflikte können durch Umbennenung
aufgelöst werden; abstrakte und generische Klassen; Polymorphie;
standardmäßig dynamische Bindung; Ausnahmebehandlung; Operator
overloading; Schnittstelle zu anderen Programmiersprachen, insbesondere C
und C++; nur ein universeller Schleifentyp (entspricht etwa while-Schleife)
und die Standardbibliothek (im Umfang der von C++ vergleichbar). Für
das Kompilieren kann EiffelStudio Visual Studio C++ oder den kostenlosen
Borland C++ Compiler 5.5 verwenden. Der Borland C++ Compiler ist schon
im Installationspaket von EiffelStudio integriert. Sie dürfen diesen
Compiler nur für private Zwecke verwenden. Für eine kommerzielle
Nutzung müssen Sie bei Borland eine Lizenzgebühr entrichten.


Konvertiert Quellcode in formatierten Text mit Syntax-Hervorhebung
Highlight konvertiert Quellcode in formatierten Text mit Syntax-Hervorhebung.
Es unterstützt über 120 Programmiersprachen. Dazu zählen u.a.
ASP, Assembler, BlitzBasic, C++, CSS, DOS-Batch, Eiffel, Fortran, HTML, Java,
JavaScript, LaTeX, Perl, PHP, Python, Ruby, TCL, Visual Basic und XML. Der
konvertierte Quellcode wird als HTML-, XHTML-, RTF-, TeX-, LaTeX- oder XML-Datei
abgespeichert. Möchten Sie bspw. den Quellcode in eine Textverarbeitung
importieren, empfiehlt sich RTF als Zielformat. Fügen Sie zunächst
die Dateien mit dem Quellcode in die Liste ein. Dazu klicken Sie auf den Button
"Dateien wählen" oder Sie ziehen Dateien per Drag & Drop auf
das Highlightfenster. Sie können verschiedene Sourcecode-Typen auf einmal
konvertieren. Je nach Zielformat müssen Sie vor dem eigentlichen Konvertieren
noch ein paar Einstellungen vornehmen. Eine HTML-Datei erhält bei Bedarf eine
Zeilennummerierung. Highlight erstellt auf Wunsch eine Indexdatei mit Links zu
allen Dateien, die sich in der Liste befinden. Wählen Sie außerdem
eines aus den vielen vorgegebenen Farbschemas aus, ändern das Seitenformat
(DIN-A4, DIN-A5 etc.) für die RTF-Ausgabe und passen das Ausgabeverzeichnis
an. Sie haben die Möglichkeit, eigene CSS-Dateien sowie Farbschemas in das
Programm zu integrieren. Highlight bietet ein Plugin
für
Notepad++. Die entpackten Dateien kopieren
Sie in den plugins-Ordner von Notepad++. Nach dem Neustart des Programms
finden Sie Highlight im Notepad++-Menü Einstellungen.


Eine komplette Entwicklungsumgebung für Ruby on Rails
Das in der Programmiersprache Ruby geschriebene Ruby on Rails (RoR) ist
ein Webframework zur Entwicklung dynamischer Webseiten und -anwendungen. Es steht
für gute Lesbarkeit des Codes und schnellere Ergebnisse als vergleichbare
Java-Frameworks. Damit RoR offline im Internetbrowser getestet werden kann,
muß im Hintergrund ein Webserver laufen. Hier kommt InstantRails ins Spiel.
Es handelt sich um eine komplette Entwicklungsumgebung u.a. mit dem Ruby-Interpreter
(1.8.6 - GPL2), dem Packetmanager
RubyGems (1.0.1 - GPL2),
dem kompletten RoR-Framework (2.0.2 -
MIT), dem auf Ruby spezialisierten Webserver
Mongrel (1.1.2 - GPL2), dem Apache-Webserver, PHP,
phpMyAdmin und der MySQL-Datenbank. Bei der Installation dürfen Sie Instant
Rails nicht in einen Ordner kopieren, der Leerzeichen aufweist!
Als einfache Aufgabenstellung sollen Datum und Uhrzeit im Internetbrowser angezeigt
werden. Dazu legen Sie mit Ruby on Rails zuerst eine leere Anwendung an, die man
datum nennen könnte. Rufen Sie hierfür das Kontextmenü (rechte Maustaste)
des Trayicons von Instant Rails auf und öffnen ein Ruby Konsolenfenster (Rails
Applications - Open Ruby Console Window). Mit dem Befehl "rails datum" wird
die leere Anwendung im Unterordner rails_apps erstellt. Mit dem nächsten Schritt
legen Sie u.a. die Steuerungs- (Controller) und Präsentations-Datei (View) an.
Wechseln Sie mit "cd datum" in das Anwendungsverzeichnis und geben diesen
Befehl ein:
"ruby ./script/generate controller datum index"
Öffnen Sie jetzt mit einem Texteditor die Controllerdatei
(\InstantRails\rails_apps\datum\app\controllers) datum_controller.rb und ändern
sie folgendermaßen ab:
class DatumController < ApplicationController
def datum_uhrzeit
@datum = Time.now
end
end
Der Variablen @datum haben Sie mit Time.now Datum und Uhrzeit zugewiesen. Die Templatedatei
(\InstantRails\rails_apps\datum\app\views\datum) index.html.erb muss in datum_uhrzeit.html.erb
umbenannt werden. Mit Ihrem Texteditor ersetzen Sie den Inhalt von datum_uhrzeit.html.erb mit
diesem Text:
<h1>Mein erstes Ruby on Rails Programm</h1>
<p>Datum und Uhrzeit: <%= @datum %></p>
Mit <%= @datum %> rufen Sie den Wert, also Uhrzeit und Datum, der Variablen ab. Wie
führen Sie diese Anwendung im Internetbrowser aus? Gehen Sie wieder zum Kontextmenü
des Trayicons von Instant Rails und öffnen den Anwendungsmanager (Rails Applications -
Manage Rails Applications). Neu angelegte Apllikationen werden automatisch in diese Liste
aufgenommen! Daher sollte hier auch Ihre Anwendung "datum" gelistet sein. Setzen
Sie davor ein Häkchen und klicken auf "Start with Mongrel". Nachdem der Mongrel
Webserver gestartet hat, geben Sie in Ihrem Browser diese Adresse (Url) ein:
http://localhost:3000/datum/datum_uhrzeit
(Mit 3000 sprechen Sie den Standardport des Webservers an). Es erscheint jetzt neben dem o.a.
Text auch Datum und Uhrzeit.
Eine gute Anwenderoberfläche zum Editieren von RoR-Dateien ist
RadRails.
In unserem Kommentar zu RadRails erfahren Sie, wie der Editor für
dieses Anwendungsbeispiel eingesetzt werden kann.


Hervorragender, in Java geschriebener Texteditor
Ein hervorragender, in Java geschriebener Texteditor, der sich besonders für Anwender
eignet, die sehr häufig Textdateien bearbeiten müssen.
Dazu zählen auch alle Programmierer, für die das Programm
ein Befehlshighlighting für über 130 Programmiersprachen
(HTML, PHP, C++, ASP, XML, CSS, Javascript usw.) bereit hält.
Öffnen Sie mit jEdit eine beliebige Anzahl von Dateien.
Während des Bearbeitens der Textdateien setzt die Autosave-Funktion
ein, die regelmäßig die Änderungen automatisch speichert.
Mehrere, immer wieder kehrende Arbeitschritte legen Sie als Makro ab,
welches Sie jederzeit wieder ausführen können. Fenster lassen
sich an beliebigen Stellen im Arbeitsbereich andocken. Docken Sie bspw. den
'File System Browser' an, mit dem Sie sich schnell durch Ihre Verzeichnisse
klicken und eine Datei öffnen können. Eine kleine Auswahl der
weiteren Features: Undo, Dateien als Favoriten anlegen, Suchen und Ersetzen,
Marken im Text setzen, interne Zwischenablage, Texte markieren
und per Drag & Drop verschieben usw.
Falls das Programm nicht starten sollte, benötigen Sie zusätzlich das
Java Runtime Environment 1.6
(
J2RE) oder höher.


Eine visuelle Entwicklungsumgebung für Free Pascal
Lazarus ist eine visuelle Entwicklungsumgebung für Free Pascal
( GPL2 ).
Die Befehlssyntax des Free Pascal Compilers (FPC) kommt denen von TurboPascal
und Delphi sehr nahe. Free Pascal (2.2.4) beinhaltet die Free Component Library
(FCL), die aus Low-Level-Klassen für alle Zwecke besteht. Sie ist nicht
visuell und dadurch unabhängig von einem GUI-System: Streaming, Parser,
XML- und Datenbank-Unterstützung, Prozeßkontrolle etc. Alle diese
Funktionen können in Lazarus verwendet werden. Auf der FCL baut die Lazarus
Class Library (LCL) auf, die der Visual Component Library (VCL) von Delphi sehr
ähnlich ist. Sie besteht aus Klassen für visuelle Programmierung:
Checkboxen, Menüs, Edit-Controls. Auf diesen beiden baut schließlich
die Lazarus-IDE (Integrated Development Environment) auf, welche aus dem Code-Editor
und dem Form-Designer besteht. Einige der Funktionen, die Lazarus bietet:
Objekt-Inspektor; Optionen für Editor, Compiler (Projekt - Compilereinstellungen);
Code-Vervollständigung; Syntax-Highlighting; Class Completion;
Tooltipps zeigen erforderliche Parameter und eine anpassbare Tastenbelegung.

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