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[Programmierung]
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Umgebung zum Entwickeln von Web-Anwendungen
Mit der Entwicklungsumgebung Aptana Studio erstellen Sie Web-Anwendungen. Unterstützt
werden (X)HTML, CSS, Ruby on Rails, Python, PHP, AJAX, JavaScript, Adobe AIR, XML u. v. m.
Das mit Eclipse entwickelte Programm bietet unzählige Funktionen wie Autovervollständigung,
Tabs, das Anlegen von Templates, Syntaxhervorhebung, Codeformatierung und Zeilennummerierung.
Codeabschnitte lassen sich bei Bedarf falten, so dass ein Entwickler auch in komplexen Klassen die
Übersicht behält. Mit dem Debugger lassen Sie den Code auf Syntaxfehler prüfen. Im
Project Explorer gibt es den Zugang zum integrierten FTP-Client, der Ihre Dateien auf einen Server
transferiert. Einen Offlinetest in einem Browser starten Sie über den Run-Button. Empfehlenswert
ist ein Besuch der Vimeo-Seite, auf der Videos den Einstieg in das Aptana Studio erleichtern sollen.
Das Programm setzt das Java Runtime Environment voraus.


Skriptsprache, mit der Sie fast alles automatisieren können
Es gibt kaum etwas, was Sie mit der Skriptsprache
AutoHotkey nicht automatisieren können. Es
stellt Kommandos zur Verfügung, mit denen Sie
Sound erzeugen, Programme starten, Mausaktionen
ausführen, Texte, Dateien oder Ordner manipulieren,
Programmfenster schließen oder minimieren u.v.m.
Anfangs benötigen Sie vielleicht ein wenig Einarbeitungszeit,
um die Befehlsvielfalt der Skriptsprache zu beherrschen.
Sie werden aber bald begeistert sein, was man so alles mit
AutoHotkey machen kann. Anfangs sind zwei Hotkeys integriert:
[Windows-Taste]+[z] (in der Skriptsprache: #z) führt zur
Homepage von AutoHotkey und [STRG]+[ALT]+[n] (in der Skriptsprache:
^!n) öffnet Notepad. Dieses Skript lässt sich
über das Trayicon editieren. Oder Sie erstellen neue Skripts,
also Textdateien mit der Endung ahk (*.ahk). Diese AHK-Dateien
können mit einem Doppelklick ausgeführt werden,
vorausgesetzt AutoHotkey ist installiert. AHK-Dateien lassen
sich jedoch mit dem mitgelieferten Compiler in EXE-Dateien
verwandeln, die auch ohne AutoHotkey lauffähig sind. Mit
dem Makrorekorder AutoScriptWriter nehmen Sie Texteingaben
und/oder Mausbewegungen auf. Ein einfaches Beispiel: Tragen Sie
in der obersten Eingabezeile notepad.exe ein. Aktivieren Sie
nur den Button Window Text und klicken jetzt auf Record. Es
öffnet sich Notepad. Geben Sie einen Text wie z.B. eine
Grußformel ein und klicken auf Stop. Speichern Sie die
Aufnahme bspw. als notepad.ahk. Nach dem Ausführen
dieser Datei startet Notepad und die Grußformel wird
automatisch eingetragen. Die Homepage von AutoHotkey bietet eine Seite mit
vorgefertigten Skripts. Sehr zu empfehlen ist die
Tippseite von borumat.de.


Programmiersprache für Kinder und Erwachsene
BASIC-256 benutzt eine einfache Form der BASIC-Programmiersprache,
um Kinder - und Erwachsene ohne Programmierkenntnisse - in die Welt
der Programmierung einzuführen. Die deutschsprachige Online-Anleitung erläutert anhand von
Beispielen, wie Text oder Grafik ausgegeben wird. Print mit "-Zeichen
wie "Hallo" gibt den Text Hallo aus. Für die Grundrechenarten
verwenden Sie bspw. print 2 * 8 * 3 mit der Ausgabe 48. Sie lernen aber auch
etwas über die Verwendung von Variablen und das Programmieren einer
Animation. Zur Ausgabe müssen Sie auf Ausführen klicken. Danach
interpretiert BASIC-256 Ihre Codezeilen im Text- und Grafikfenster. Mit dem
Debugger lassen Sie Zeile für Zeile auf Syntaxfehler prüfen. Dabei
sollten Sie das Variablenfenster im Ansicht-Menü aktivieren. Es zeigt
während der Diagnose die verwendeten Variablen und deren aktuellen Wert.
Die Codebeispiele im Examples-Ordner zeigen, was man mit BASIC-256 alles entwickeln kann.


C++-Entwicklungsumgebung für Compiler wie MinGW GCC und MS C++ 2005
Code::Blocks ist eine C++-Entwicklungsumgebung, die folgende für
Windows geeignete Compiler unterstützt:- MinGW GCC, MSP430 GCC,
TriCore GCC, Microsoft Visual C++ Toolkit 2003 und C++ 2005 (Express Edition),
Borland C++ Compiler 5.5, DigitalMars C/C++, OpenWatcom, Intel C++ Compiler,
Digital Mars D und GDC D Compiler.
Autovervollständigung,
Syntax-Highlighting, Tabs, das Anlegen von Templates, Workspaces, Klassenbrowser
und das Importieren von Dev-C++- und VisualStudio-Projekten stellt nur eine
Auswahl der Funktionsvielfalt des Programms dar. Mit Plugins lässt
sie sich außerdem beliebig erweitern. Auf der Homepage steht dazu die
Development SDK zum Download bereit, mit der Sie eigene Plugins für
Code::Blocks entwickeln. Eine Anleitung, wie Sie wxWidgets in Code::Blocks
einbinden finden Sie
hier. Das Installationspaket beinhaltet den Compiler MinGW
sowie den GNU Debugger (GDB).
Zur deutschsprachigen Oberfläche gelangen Sie in drei Schritten:
- Erstellen Sie im Programmverzeichnis \CodeBlocks\share\CodeBlocks\ das Unterverzeichnis "locale" und
darin das Unterverzeichnis "de_DE".
- Kopieren Sie die Datei codeblocks.mo
in das locale\de_DE-Verzeichnis. Jetzt sollte Code::Blocks mit einer deutschsprachigen Oberfläche starten.
- Wenn nicht, dann gehen Sie im Editor im Settings-Menü zu Environment. Im View-Bereich
setzen Sie ein Häkchen vor "Internationalization" und wählen im Aufklappmenü
"German". Nach einem Klick auf den OK-Button schließen
Sie den Editor. Bestätigen Sie das Speichern der Layout-Änderung mit Yes.


Spiele entwickeln, ohne dafür eine Programmiersprache erlernen zu müssen
Construct Classic ist für alle, die schon immer selbst ein Spiel entwickeln wollten,
ohne dafür eine Programmiersprache erlernen zu müssen. Das auf DirectX 9 basierende
Programm ist darauf ausgelegt, dass man in einem Editor den Code für ein 2D-Spiel allein
durch Mausklicks zusammenstellt. Die vorgefertigten Codeschnipsel verbergen sich in den Menüs
für Layouts, Events und Objekte. Die AutoSave-Funktion sichert alle Änderungen nach x-Minuten.
Als Compiler verwendet Construct Classic die Programmiersprache Python. Damit das Spiel ausführbar
wird, wählen Sie im Project-Menü die Funktion "Export to EXE". Für den Start
der EXE-Datei ist es notwendig, dass sich im gleichen Ordner die python26.dll befindet. Eine Kopie der
DLL ist im Construct-Programmordner. Construct Classic wird offiziell nicht mehr weiterentwickelt und
der Nachfolger Construct 2 ist leider nicht mehr Opensource.
Aber eine rührige Community kümmert sich weiterhin um Construct Classic.
Clickzone bietet eine deutschsprachige Anleitung, wie Sie
mit Construct Classic ein einfaches Jump’n'Run-Spiel entwickeln!


Eine universelle Entwicklungsplattform für Java
Eclipse ist eine universelle Entwicklungsplattform für Java.
Das Programm selbst basiert vollständig auf Java und benutzt
statt Swing Klassen ein plattformabhängiges "Standard Widget Toolkit"
(SWT). Das SWT ist für alle gängigen Plattformen
erhältlich und macht Anwendungen, die darauf basieren, wieder
plattformunabhängig. Integriert sind bereits ein funktionsreicher
Java Editor mit Code-Vervollständigung, ein CVS Client und ein Debugger.
Eclipse zeichnet sich jedoch besonders durch seinen starken Integrationscharakter
aus, der das Einbinden externer Tools ermöglicht. Plugins erweitern Eclipse
bspw. zur IDE für Sprachen wie C, C++, Cobol, Perl, Python und PHP.
Eclipse verwendet sog. Perspektiven, in denen zusammengehörige Ansichten,
Editoren sowie Menü und Toolbareinträge definiert und miteinander verbunden
werden. Es gibt bspw. eine Debug-Perspektive, in der alle zum Debugging erforderlichen
Ansichten, wie z.B. die Debugger-Ausgabe zusammengefasst sind. Mit dem integrierten
JUnit besitzen Sie für Ihre Programme ein Testwerkzeug, mit dem sich Testfälle
erstellen und diese über kontextsensitive Menüs ausführen lassen. Die
Testberichte werden grafisch aufbereitet präsentiert.
Falls das Programm nicht starten sollte, benötigen Sie zusätzlich das
Java Runtime Environment 1.6 (
J2RE) oder höher.


Entwicklungsumgebung für die Programmiersprache Eiffel
EiffelStudio ist eine Entwicklungsumgebung für Eiffel, eine
universelle, objektorientierte Programmiersprache. Vom Design
über die Entwicklung bis zu den Tests kann alles in der
integrierten Entwicklungsumgebung ablaufen. Ein Eiffel-Programm
besteht nur aus Klassen. Jede Klasse ist ein eigenes Modul. Bei
der Kompilierung wird eine Root-Klasse festgelegt, von der eine
Instanz beim Starten des Programms erzeugt wird. Einige Eigenschaften
von Eiffel: statische Typprüfung; automatische Speicherverwaltung;
Mehrfachvererbung, entstehende Namenskonflikte können durch Umbenennung
aufgelöst werden; abstrakte und generische Klassen; Polymorphie;
standardmäßig dynamische Bindung; Ausnahmebehandlung;
Schnittstelle zu anderen Programmiersprachen, insbesondere C
und C++; nur ein universeller Schleifentyp (entspricht etwa while-Schleife)
und die Standardbibliothek (im Umfang der von C++ vergleichbar). Für
das Kompilieren kann EiffelStudio Microsoft Windows SDK, Microsoft Visual
Studio VC++ oder das kostenlose MinGW (Softwareportierung der GNU-Entwicklerwerkzeuge
GCC und GDB auf die Windows-Plattform) verwenden. MinGW ist schon
im Installationspaket von EiffelStudio integriert.


Erstellt Codeschnipsel für verschiedene (Programmier-)Sprachen
Mit GO!Script lassen sich Codeschnipsel (Snippets) für verschiedene
(Programmier-)Sprachen erstellen. Unterstützt werden PHP, XML, Javascript,
HTML, Batchdateien (BAT), Windows Registry Skripts (REG) und INI-Skripts für
NSIS und Inno Setup. Den Snippet Editor rufen Sie über das Aufklappmenü
der jeweiligen (Programmier-)Sprache auf (Create Snippet). Sobald Sie ein Snippet
abspeichern, wird es der entsprechenden Skriptsprache zugeordnet und erscheint in
deren Aufklappmenü. Von hier aus kann es jederzeit in ein neues Skript
einfügt werden. Auf der Homepage werden viele vorgefertigte Skripts zum Download
angeboten, die Sie über Tools - Import Snippets einbinden. GO!Script bietet auch
die Möglichkeit, ein Skript zu testen (Test Script).
Sollte das Programm nicht starten, benötigen Sie das .NET Framework ab 2.0.


Konvertiert Quellcode in formatierten Text mit Syntax-Hervorhebung
Highlight konvertiert Quellcode in formatierten Text mit Syntax-Hervorhebung.
Es unterstützt über 160 Programmiersprachen. Dazu zählen u. a.
ASP, Assembler, BlitzBasic, C++, CSS, DOS-Batch, Eiffel, Fortran, HTML, Java,
JavaScript, LaTeX, Perl, PHP, Python, Ruby, TCL, Visual Basic und XML. Der
konvertierte Quellcode wird als HTML-, XHTML-, RTF-, TeX- oder LaTeX-Datei
abgespeichert. Möchten Sie bspw. den Quellcode in eine Textverarbeitung
importieren, empfiehlt sich RTF als Zielformat. Fügen Sie zunächst
die Dateien mit dem Quellcode in die Liste ein. Dazu klicken Sie auf den Button
"Dateien wählen" oder Sie ziehen Dateien per Drag & Drop auf
das Highlightfenster. Sie können verschiedene Sourcecode-Typen auf einmal
konvertieren. Je nach Zielformat müssen Sie vor dem eigentlichen Konvertieren
noch ein paar Einstellungen vornehmen. Eine HTML-Datei erhält bei Bedarf eine
Zeilennummerierung. Highlight erstellt auf Wunsch eine Indexdatei mit Links zu
allen Dateien, die sich in der Liste befinden. Wählen Sie außerdem
eines aus den vielen vorgegebenen Farbschemas aus, ändern das Seitenformat
(DIN-A4, DIN-A5 etc.) für die RTF-Ausgabe und passen das Ausgabeverzeichnis
an. Sie haben die Möglichkeit, eigene CSS-Dateien sowie Farbschemas in das
Programm zu integrieren.


Hervorragender, in Java geschriebener Texteditor
Ein hervorragender, in Java geschriebener Texteditor, der sich besonders für Anwender
eignet, die sehr häufig Textdateien bearbeiten müssen.
Dazu zählen auch alle Programmierer, für die das Programm
ein Befehlshighlighting für über 130 Programmiersprachen
(HTML, PHP, C++, ASP, XML, CSS, Javascript usw.) bereithält.
Öffnen Sie mit jEdit eine beliebige Anzahl von Dateien.
Während des Bearbeitens der Textdateien setzt die Autosave-Funktion
ein, die regelmäßig die Änderungen automatisch speichert.
Mehrere, immer wieder kehrende Arbeitsschritte legen Sie als Makro ab,
welches Sie jederzeit wieder ausführen können. Fenster lassen
sich an beliebigen Stellen im Arbeitsbereich andocken. Docken Sie bspw. den
'File System Browser' an, mit dem Sie sich schnell durch Ihre Verzeichnisse
klicken und eine Datei öffnen können. Eine kleine Auswahl der
weiteren Features: Undo, Dateien als Favoriten anlegen, Suchen und Ersetzen,
Marken im Text setzen, interne Zwischenablage, Texte markieren
und per Drag & Drop verschieben usw.
Falls das Programm nicht starten sollte, benötigen Sie zusätzlich das
Java Runtime Environment 1.6
(
J2RE) oder höher.


Packt mit JAVA erstellte Programme in eine EXE-Datei
JSmooth dient dazu, mit JAVA erstellte Jar-Dateien in eine EXE zu packen (wrappen).
Welchen Sinn macht das? Angenommen, Sie möchten Ihr JAVA-Programm als JAR-Datei
verbreiten. Es kann durchaus vorkommen, dass bei einem Anwender ein Entpacker den
JAR-Dateityp für sich registriert hat. Dort wird die Datei nicht ausgeführt,
sondern nur entpackt. Bei einer EXE-Datei kann das nicht passieren. In unserem Beispiel
soll das Java-Programm hypernotes.jar in eine EXE gepackt werden. Als erstes speichern
Sie ein neues Projekt bspw. als test.jsmooth ab. Wichtig ist dabei, dass sich die
JAR-Datei im gleichen Ordner wie die Projektdatei befindet. Im nächsten Schritt
wählen Sie unter Skeleton den "Windowed Wrapper". Dadurch wird beim
Anwender die Anzeige der Konsole verhindert und es erscheint ein Link zur JAVA-Internetseite,
sofern der Anwender noch keine Java-Laufzeitumgebung installiert hat. Unter Executable -
Binary tragen Sie hypernotes.exe ein und setzen ein Häkchen vor "Sets the executable
folder as current directory...". Im Bereich Application fügen Sie unter Classpath
die Datei hypernotes.jar ein und wählen die "Main class" im gleichnamigen Feld
aus. Zum Einbinden der JAR-Datei setzen Sie ein Häkchen vor "Use an embedded jar"
und tragen hypernotes.jar ein. Nach dem Speichern der Projekteinstellungen können Sie mit
Project - Compile die EXE-Datei erstellen lassen.
Das Programm setzt das Java Runtime Environment voraus.


Eine visuelle Entwicklungsumgebung für Free Pascal
Lazarus ist eine visuelle Entwicklungsumgebung für Free Pascal
( GPL2 ).
Die Befehlssyntax des Free Pascal Compilers (FPC) kommt denen von TurboPascal
und Delphi sehr nahe. Free Pascal (2.4.2) beinhaltet die Free Component Library
(FCL), die aus Low-Level-Klassen für alle Zwecke besteht. Sie ist nicht
visuell und dadurch unabhängig von einem GUI-System: Streaming, Parser,
XML- und Datenbank-Unterstützung, Prozesskontrolle etc. Alle diese
Funktionen können in Lazarus verwendet werden. Auf der FCL baut die Lazarus
Class Library (LCL) auf, die der Visual Component Library (VCL) von Delphi sehr
ähnlich ist. Sie besteht aus Klassen für visuelle Programmierung:
Checkboxen, Menüs, Edit-Controls. Auf diesen beiden baut schließlich
die Lazarus-IDE (Integrated Development Environment) auf, welche aus dem Code-Editor
und dem Form-Designer besteht. Einige der Funktionen, die Lazarus bietet:
Objekt-Inspektor; Optionen für Editor, Compiler (Projekt - Compilereinstellungen);
Code-Vervollständigung; Syntax-Highlighting; Class Completion;
Tooltipps zeigen erforderliche Parameter und eine anpassbare Tastenbelegung.

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