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AutoHotkey 1.0.48.05
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Skriptsprache, mit der Sie fast alles automatisieren können

Es gibt kaum etwas, was Sie mit der Skriptsprache AutoHotkey nicht automatisieren können. Es stellt Kommandos zur Verfügung, mit denen Sie Sound erzeugen, Programme starten, Mausaktionen ausführen, Texte, Dateien oder Ordner manipulieren, Programmfenster schließen oder minimieren u.v.m. Anfangs benötigen Sie vielleicht ein wenig Einarbeitungszeit, um die Befehlsvielfalt der Skriptsprache zu beherrschen. Sie werden aber bald begeistert sein, was man so alles mit AutoHotkey machen kann. Anfangs sind zwei Hotkeys integriert: [Windows-Taste]+[z] (in der Skriptsprache: #z) führt zur Homepage von AutoHotkey und [STRG]+[ALT]+[n] (in der Skriptsprache: ^!n) öffnet Notepad. Dieses Skript läßt sich über das Trayicon editieren. Oder Sie erstellen neue Skripts, also Textdateien mit der Endung ahk (*.ahk). Diese AHK-Dateien können mit einem Doppelklick ausgeführt werden, vorausgesetzt AutoHotkey ist installiert. AHK-Dateien lassen sich jedoch mit dem mitgelieferten Compiler in EXE-Dateien verwandeln, die auch ohne AutoHotkey lauffähig sind. Mit dem Makrorekorder AutoScriptWriter nehmen Sie Texteingaben und/oder Mausbewegungen auf. Ein einfaches Beispiel: Tragen Sie in der obersten Eingabezeile notepad.exe ein. Aktivieren Sie nur den Button Window Text und klicken jetzt auf Record. Es öffnet sich Notepad. Geben Sie einen Text wie z.B. eine Grußformel ein und klicken auf Stop. Speichern Sie die Aufnahme bspw. als notepad.ahk. Nach dem Ausführen dieser Datei startet Notepad und die Grußformel wird automatisch eingetragen. Die Homepage von AutoHotkey bietet eine Seite mit vorgefertigten Skripts. Sehr zu empfehlen ist die Tippseite von borumat.de.

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BASIC-256 0.9.5u
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Programmiersprache für Kinder und Erwachsene

BASIC-256 benutzt eine einfache Form der BASIC-Programmiersprache, um Kinder - und Erwachsene ohne Programmierkenntnisse - in die Welt der Programmierung einzuführen. Die deutschsprachige Online-Anleitung erläutert anhand von Beispielen, wie Text oder Grafik ausgegeben wird. Print mit "-Zeichen wie "Hallo" gibt den Text Hallo aus. Für die Grundrechenarten verwenden Sie bspw. print 2 * 8 * 3 mit der Ausgabe 48. Sie lernen aber auch etwas über die Verwendung von Variablen und das Programmieren einer Animation. Zur Ausgabe müssen Sie auf Run klicken. Danach interpretiert BASIC-256 Ihre Codezeilen im Text- und Grafikfenster. Mit dem Debugger lassen Sie Zeile für Zeile auf Syntaxfehler prüfen. Dabei sollten Sie das Variablenfenster im View-Menü aktivieren. Es zeigt während der Diagnose die verwendeten Variablen und deren aktuellen Wert. Eine vollständige Befehlsreferenz gibt es online und im Programmordner (doc.html). Die Codebeispiele im Examples-Ordner zeigen, was man mit BASIC-256 alles entwickeln kann.

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Code::Blocks 8.02
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C++-Entwicklungsumgebung für Compiler wie MinGW GCC und MS C++ 2005

Code::Blocks ist eine C++-Entwicklungsumgebung, die folgende für Windows geeignete Compiler unterstützt:
  • MinGW GCC, MSP430 GCC, TriCore GCC, Microsoft Visual C++ Toolkit 2003 und C++ 2005 (Express Edition), Borland C++ Compiler 5.5, DigitalMars C/C++, OpenWatcom, Intel C++ Compiler, Digital Mars D und GDC D Compiler.
Autovervollständigung, Syntax-Highlighting, Tabs, das Anlegen von Templates, Workspaces, Klassenbrowser und das Importieren von Dev-C++- und VisualStudio-Projekten stellt nur eine Auswahl der Funktionsvielfalt des Programms dar. Mit Plugins läßt sie sich außerdem beliebig erweitern. Auf der Homepage steht dazu die Development SDK zum Download bereit, mit der Sie eigene Plugins für Code::Blocks entwickeln. Eine Anleitung, wie Sie wxWidgets in Code::Blocks einbinden finden Sie hier. Das Installationspaket beinhaltet den Compiler MinGW sowie den GNU Debugger (GDB).

Zur deutschsprachigen Oberfläche gelangen Sie in drei Schritten:
  1. Im Editor gehen Sie im Settings-Menü zu Environment. Im View-Bereich setzen Sie ein Häkchen vor "Internationalization" und wählen im Aufklappmenü "Available Languages". Nach einem Klick auf den OK-Button schließen Sie den Editor. Bestätigen Sie das Speichern der Layout-Änderung mit Yes.
  2. Erstellen Sie im Programmverzeichnis \CodeBlocks\share\CodeBlocks\ das Unterverzeichnis "locale".
  3. Kopieren Sie die Datei codeblocks.mo in das Locale-Verzeichnis. Jetzt sollte Code::Blocks mit einer deutschsprachigen Oberfläche starten.
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CodePrinter 1.0.3
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Spezialist für das Ausdrucken von Textdateien

Mit CodePrinter drucken Sie Textdateien wie bspw. den Quelltext einer HTML-Datei aus. Dabei fügt das Tool zwei Textseiten auf einer Papierseite aneinander. Laden Sie zunächst eine oder auch mehrere Textdateien und klicken auf den Preview-Button. Sie sehen jetzt eine Vorschau des Ausdrucks der ersten Seite. Die Zeilennummern werden automatisch eingefügt und die Befehle der Programmiersprachen JAVA (*.java), HTML und XML hebt CodePrinter durch Fettdruck hervor. Bei HTML funktioniert es nicht, wenn in der Dateiendung das "L" fehlt (*.htm). Das Navigationsmenü unten links dient zum Umblättern der Seiten und mit dem Lupensymbol vergrößern bzw. verkleinern Sie die Ansicht. Auf Wunsch lassen sich die Schriftart und -größe (6-12) verändern. "Print this Page" druckt nur die angezeigte Seite, "Print" hingegen alle. Falls das Programm nicht starten sollte, benötigen Sie zusätzlich das Java Runtime Environment 1.6 ( J2RE) oder höher.

CodePrinter ist für Windows Vista/7 nicht geeignet.

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Eclipse 3.5.2
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Eine universelle Entwicklungsplattform für Java

Eclipse ist eine universelle Entwicklungplattform für Java. Das Programm selbst basiert vollständig auf Java und benutzt statt Swing Klassen ein plattformabhängiges "Windowing Toolkit" (SWT). Das SWT ist für alle gängigen Plattformen erhältlich und macht Anwendungen, die darauf basieren, wieder plattformunabhängig. Integriert sind bereits ein funktionsreicher Java Editor mit Code-Vervollständigung, ein CVS Client und ein Debugger. Eclipse zeichnet sich jedoch besonders durch seinen starken Integrationscharakter aus, der das Einbinden externer Tools ermöglicht. Plugins erweitern Eclipse bspw. zur IDE für Sprachen wie C, C++, Cobol, Perl, Python und PHP. Eclipse verwendet sog. Perspektiven, in denen zusammengehörige Ansichten, Editoren sowie Menü und Toolbareinträge definiert und miteinander verbunden werden. Es gibt bspw. eine Debug-Perspektive, in der alle zum Debugging erforderlichen Ansichten, wie z.B. die Debugger-Ausgabe zusammengefaßt sind. Mit dem integrierten JUnit besitzen Sie für Ihre Programme ein Testwerkzeug, mit dem sich Testfälle erstellen und diese über kontextsensitive Menüs ausführen lassen. Die Testberichte werden grafisch aufbereitet präsentiert.

Falls das Programm nicht starten sollte, benötigen Sie zusätzlich das Java Runtime Environment 1.6 ( J2RE) oder höher.

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EiffelStudio 6.5
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Entwicklungsumgebung für die Programmiersprache Eiffel

EiffelStudio ist eine Entwicklungsumgebung für Eiffel, eine universelle, objektorientierte Programmiersprache. Vom Design über die Entwicklung bis zu den Tests kann alles in der integrierten Entwicklungsumgebung ablaufen. Ein Eiffel-Programm besteht nur aus Klassen. Jede Klasse ist ein eigenes Modul. Bei der Kompilierung wird eine Root-Klasse festgelegt, von der eine Instanz beim Starten des Programms erzeugt wird. Einige Eigenschaften von Eiffel: statische Typprüfung; automatische Speicherverwaltung; Mehrfachvererbung, entstehende Namenskonflikte können durch Umbennenung aufgelöst werden; abstrakte und generische Klassen; Polymorphie; standardmäßig dynamische Bindung; Ausnahmebehandlung; Operator overloading; Schnittstelle zu anderen Programmiersprachen, insbesondere C und C++; nur ein universeller Schleifentyp (entspricht etwa while-Schleife) und die Standardbibliothek (im Umfang der von C++ vergleichbar). Für das Kompilieren kann EiffelStudio Visual Studio C++ oder den kostenlosen Borland C++ Compiler 5.5 verwenden. Der Borland C++ Compiler ist schon im Installationspaket von EiffelStudio integriert. Sie dürfen diesen Compiler nur für private Zwecke verwenden. Für eine kommerzielle Nutzung müssen Sie bei Borland eine Lizenzgebühr entrichten.

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Highlight 2.16
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Konvertiert Quellcode in formatierten Text mit Syntax-Hervorhebung

Highlight konvertiert Quellcode in formatierten Text mit Syntax-Hervorhebung. Es unterstützt über 120 Programmiersprachen. Dazu zählen u.a. ASP, Assembler, BlitzBasic, C++, CSS, DOS-Batch, Eiffel, Fortran, HTML, Java, JavaScript, LaTeX, Perl, PHP, Python, Ruby, TCL, Visual Basic und XML. Der konvertierte Quellcode wird als HTML-, XHTML-, RTF-, TeX-, LaTeX- oder XML-Datei abgespeichert. Möchten Sie bspw. den Quellcode in eine Textverarbeitung importieren, empfiehlt sich RTF als Zielformat. Fügen Sie zunächst die Dateien mit dem Quellcode in die Liste ein. Dazu klicken Sie auf den Button "Dateien wählen" oder Sie ziehen Dateien per Drag & Drop auf das Highlightfenster. Sie können verschiedene Sourcecode-Typen auf einmal konvertieren. Je nach Zielformat müssen Sie vor dem eigentlichen Konvertieren noch ein paar Einstellungen vornehmen. Eine HTML-Datei erhält bei Bedarf eine Zeilennummerierung. Highlight erstellt auf Wunsch eine Indexdatei mit Links zu allen Dateien, die sich in der Liste befinden. Wählen Sie außerdem eines aus den vielen vorgegebenen Farbschemas aus, ändern das Seitenformat (DIN-A4, DIN-A5 etc.) für die RTF-Ausgabe und passen das Ausgabeverzeichnis an. Sie haben die Möglichkeit, eigene CSS-Dateien sowie Farbschemas in das Programm zu integrieren. Highlight bietet ein Plugin für Notepad++. Die entpackten Dateien kopieren Sie in den plugins-Ordner von Notepad++. Nach dem Neustart des Programms finden Sie Highlight im Notepad++-Menü Einstellungen.

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Instant Rails 2.0
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Eine komplette Entwicklungsumgebung für Ruby on Rails

Das in der Programmiersprache Ruby geschriebene Ruby on Rails (RoR) ist ein Webframework zur Entwicklung dynamischer Webseiten und -anwendungen. Es steht für gute Lesbarkeit des Codes und schnellere Ergebnisse als vergleichbare Java-Frameworks. Damit RoR offline im Internetbrowser getestet werden kann, muß im Hintergrund ein Webserver laufen. Hier kommt InstantRails ins Spiel. Es handelt sich um eine komplette Entwicklungsumgebung u.a. mit dem Ruby-Interpreter (1.8.6 - GPL2), dem Packetmanager RubyGems (1.0.1 - GPL2), dem kompletten RoR-Framework (2.0.2 - MIT), dem auf Ruby spezialisierten Webserver Mongrel (1.1.2 - GPL2), dem Apache-Webserver, PHP, phpMyAdmin und der MySQL-Datenbank. Bei der Installation dürfen Sie Instant Rails nicht in einen Ordner kopieren, der Leerzeichen aufweist! Als einfache Aufgabenstellung sollen Datum und Uhrzeit im Internetbrowser angezeigt werden. Dazu legen Sie mit Ruby on Rails zuerst eine leere Anwendung an, die man datum nennen könnte. Rufen Sie hierfür das Kontextmenü (rechte Maustaste) des Trayicons von Instant Rails auf und öffnen ein Ruby Konsolenfenster (Rails Applications - Open Ruby Console Window). Mit dem Befehl "rails datum" wird die leere Anwendung im Unterordner rails_apps erstellt. Mit dem nächsten Schritt legen Sie u.a. die Steuerungs- (Controller) und Präsentations-Datei (View) an. Wechseln Sie mit "cd datum" in das Anwendungsverzeichnis und geben diesen Befehl ein:

"ruby ./script/generate controller datum index"

Öffnen Sie jetzt mit einem Texteditor die Controllerdatei (\InstantRails\rails_apps\datum\app\controllers) datum_controller.rb und ändern sie folgendermaßen ab:

class DatumController < ApplicationController
def datum_uhrzeit
@datum = Time.now
end
end

Der Variablen @datum haben Sie mit Time.now Datum und Uhrzeit zugewiesen. Die Templatedatei (\InstantRails\rails_apps\datum\app\views\datum) index.html.erb muss in datum_uhrzeit.html.erb umbenannt werden. Mit Ihrem Texteditor ersetzen Sie den Inhalt von datum_uhrzeit.html.erb mit diesem Text:

<h1>Mein erstes Ruby on Rails Programm</h1>
<p>Datum und Uhrzeit: <%= @datum %></p>

Mit <%= @datum %> rufen Sie den Wert, also Uhrzeit und Datum, der Variablen ab. Wie führen Sie diese Anwendung im Internetbrowser aus? Gehen Sie wieder zum Kontextmenü des Trayicons von Instant Rails und öffnen den Anwendungsmanager (Rails Applications - Manage Rails Applications). Neu angelegte Apllikationen werden automatisch in diese Liste aufgenommen! Daher sollte hier auch Ihre Anwendung "datum" gelistet sein. Setzen Sie davor ein Häkchen und klicken auf "Start with Mongrel". Nachdem der Mongrel Webserver gestartet hat, geben Sie in Ihrem Browser diese Adresse (Url) ein:

http://localhost:3000/datum/datum_uhrzeit

(Mit 3000 sprechen Sie den Standardport des Webservers an). Es erscheint jetzt neben dem o.a. Text auch Datum und Uhrzeit. Eine gute Anwenderoberfläche zum Editieren von RoR-Dateien ist RadRails. In unserem Kommentar zu RadRails erfahren Sie, wie der Editor für dieses Anwendungsbeispiel eingesetzt werden kann.

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jEdit 4.3.1
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Hervorragender, in Java geschriebener Texteditor

Ein hervorragender, in Java geschriebener Texteditor, der sich besonders für Anwender eignet, die sehr häufig Textdateien bearbeiten müssen. Dazu zählen auch alle Programmierer, für die das Programm ein Befehlshighlighting für über 130 Programmiersprachen (HTML, PHP, C++, ASP, XML, CSS, Javascript usw.) bereit hält. Öffnen Sie mit jEdit eine beliebige Anzahl von Dateien. Während des Bearbeitens der Textdateien setzt die Autosave-Funktion ein, die regelmäßig die Änderungen automatisch speichert. Mehrere, immer wieder kehrende Arbeitschritte legen Sie als Makro ab, welches Sie jederzeit wieder ausführen können. Fenster lassen sich an beliebigen Stellen im Arbeitsbereich andocken. Docken Sie bspw. den 'File System Browser' an, mit dem Sie sich schnell durch Ihre Verzeichnisse klicken und eine Datei öffnen können. Eine kleine Auswahl der weiteren Features: Undo, Dateien als Favoriten anlegen, Suchen und Ersetzen, Marken im Text setzen, interne Zwischenablage, Texte markieren und per Drag & Drop verschieben usw. Falls das Programm nicht starten sollte, benötigen Sie zusätzlich das Java Runtime Environment 1.6 ( J2RE) oder höher.

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Lazarus 0.9.28
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Eine visuelle Entwicklungsumgebung für Free Pascal

Lazarus ist eine visuelle Entwicklungsumgebung für Free Pascal ( GPL2 ). Die Befehlssyntax des Free Pascal Compilers (FPC) kommt denen von TurboPascal und Delphi sehr nahe. Free Pascal (2.2.4) beinhaltet die Free Component Library (FCL), die aus Low-Level-Klassen für alle Zwecke besteht. Sie ist nicht visuell und dadurch unabhängig von einem GUI-System: Streaming, Parser, XML- und Datenbank-Unterstützung, Prozeßkontrolle etc. Alle diese Funktionen können in Lazarus verwendet werden. Auf der FCL baut die Lazarus Class Library (LCL) auf, die der Visual Component Library (VCL) von Delphi sehr ähnlich ist. Sie besteht aus Klassen für visuelle Programmierung: Checkboxen, Menüs, Edit-Controls. Auf diesen beiden baut schließlich die Lazarus-IDE (Integrated Development Environment) auf, welche aus dem Code-Editor und dem Form-Designer besteht. Einige der Funktionen, die Lazarus bietet: Objekt-Inspektor; Optionen für Editor, Compiler (Projekt - Compilereinstellungen); Code-Vervollständigung; Syntax-Highlighting; Class Completion; Tooltipps zeigen erforderliche Parameter und eine anpassbare Tastenbelegung.

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