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[Programmierung]
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Interpretiert Befehle des Textsatzprogramms TeX
LyX verbindet die Möglichkeiten von TeX und LaTeX mit der intuitiven Bedienung
eines Texteditors. TeX ist ein Textsatzprogramm. Es kennt und interpretiert fest
vorgegebene Befehle, die es in einer Textdatei vorfindet. Erst Makropakete wie
LaTeX ermöglichen eine effiziente und komfortable Nutzung von TeX. Wer sich mit
TeX und LaTeX auskennt, kann jederzeit eigene Kommandos in das Dokument einbinden
("TeX Code einfügen"). Direkten Zugriff auf den Quelltext erhalten Sie
über LaTeX im Ansicht-Menü. Allerdings können Sie auch ohne TeX-Kenntnisse
bspw. komplexe wissenschaftliche und technische Artikel mit mathematischen Formeln,
Querverweisen, Literaturlisten, Indexlisten usw. erstellen. Weitere Anwendungsgebiete
sind Memos, Briefe, Bücher, Skripte für Theaterstücke und Filme etc.
LyX stellt Zeilen- und Seitenumbrüche nicht so dar, wie sie später im
gedruckten Text erscheinen werden. Die endgültige Formatierung eines Textes
übernimmt LaTeX, von der Sie über den DVI-Button jederzeit eine Vorschau
erhalten können. Neben dem Ausdruck eines Dokuments ist es möglich, es in
die Formate SXW (OpenOffice.org Writer), HTML, PDF und TXT zu exportieren. Im
Hilfe-Menü finden Sie nützliche, deutschsprachige Anleitungen für LyX.


Ein Text- und HEX-Editor mit vielen Extras
MadEdit ist ein Text- und HEX-Editor mit vielen Extras. Er hebt Textstellen
farblich hervor, die der Befehlssyntax einer Programmiersprache entspricht.
Unterstützt werden u.a. C++, Java, XML, HTML, PHP, Javascript, ASP,
VB/VBS, SQL, CSS, DOS-Batch, Pascal, Perl und Python. Mit MadEdit bearbeiten
Sie mehrere Dateien simultan, wobei es auch sehr große Dateien recht
schnell öffnet und speichert. Zwischen den geöffneten Dateien wechseln
Sie mit einem Klick auf deren Tabs. Für das Suchen und Ersetzen von Text
lassen sich reguläre Ausdrücke verwenden. Neben Text- und HEX-Modus,
der für das Öffnen binärer Dateien wichtig ist, gibt es noch den
Spaltenmodus (Column). Hierbei wird jede Änderung einer Zeile auf alle
weiteren markierten Zeilen automatisch übertragen. Markieren Sie dazu mit der
Maus mehrere Zeilen vor einem Text. Nun können Sie mit der Leertaste den
kompletten Textblock einrücken oder einen Text schreiben, der automatisch in
alle markierten Zeilen eingefügt wird. Das Programm bietet außerdem die
Anzeige von Zeilennummern, das Konvertieren von Textkodierungen (Tools - Convert File
Encoding), das Zählen der Wörter eines Textes (Tools - Word Count) sowie
das alphabetische Sortieren (Edit - Sort) der Zeilen entweder mit dem A oder mit Z
beginnend. Dabei wird auf Wunsch auch Groß- und Kleinschreibung berücksichtigt.
In den Optionen tragen Sie das Programm in das Explorer-Kontextmenü ein
(General-Register - Add MadEdit to the RightClickMenu of Explorer).


Entwicklungsumgebung zur Programmierung in Java
NetBeans IDE (Integrated Development Environment) ist eine
Entwicklungsumgebung, die Editor, Debugger, Compiler und
Projektverwaltung integriert. Sie wurde in erster Linie
für die Programmiersprache Java entwickelt, unterstützt
aber auch Sprachen wie C, C++ und Fortran. Das Programm ist
durch Module bzw. Plugins erweiterbar. Zusätzlich gibt es
Packs, welche die IDE um größere Funktionspakete
erweitern. Desweiteren kann NetBeans als Plattform für eigene
Anwendungen verwendet werden. Im linken Fensterbereich befindet
sich die Projekt- und Strukturansicht, im unteren Teil eine Konsole
und rechts der Editor. Er lässt sich vom Text- in einen
Designmodus umschalten, wenn die geladene Klasse GUI-Bestandteile
enthält. Hinter dem Designmodus verbirgt sich ein GUI-Builder,
der es Ihnen bspw. ermöglicht, Textfelder, Buttons, Combo-Boxen,
Container und andere Elemente in einem Gitter aus Zeilen und Spalten
abzulegen. Der Texteditor bietet eine nützliche Programmierhilfe.
Außerdem gestattet er, automatisch Importe zu ergänzen,
verfügt über Syntaxhervorhebung, Codeformatierung,
Zeilennummerierung und kann Codeabschnitte bei Bedarf falten, so dass
der Entwickler auch in komplexen Klassen die Übersicht behält.
Der Editor arbeitet eng mit dem Debugger zusammen. Ein Mausklick in den
Seitenrand des Editorfensters genügt, um einen Breakpoint zu setzen.
Bedingte Breakpoints und die Auswertung von Ausdrücken gehören
wie Remote Debugging zum Standardumfang der Entwicklungsumgebung.
Empfehlenswert ist der deutschsprachige Artikel NetBeans-Erweiterungspakete im Überblick.
NetBeans setzt zwingend ein installiertes JDK ab 1.6 (Java Development Kit)
-
j2sdk-Lizenz - voraus.


Ein schlanker Text-Editor mit Makrorekorder
Ein schneller Text-Editor, der die Befehlssyntax
vieler Programmiersprachen wie C++, Java, XML, HTML,
PHP, Javascript, Makefiles, ASP, VB/VBS, SQL, CSS,
Pascal, Perl, Python beherrscht. Die Befehle werden durch
unterschiedliche Farben hervorgehoben. Außerdem
gliedert Notepad++ zusammenhängende Befehlsblöcke.
Soll bspw. ein längerer Javascriptblock zu einer Zeile
"gefaltet" werden, klicken Sie einfach auf das
Minuszeichen. Zum Entfalten entsprechend auf das Pluszeichen
klicken. Selbstverständlich können Sie mit Notepad++
mehrere Dateien simultan bearbeiten. Zwischen den geöffneten
Dateien wechseln Sie mit einem Klick auf deren Tabs. Weitere
Vorzüge von Notepad++ sind das Suchen und Ersetzen von Text,
das Einrichten von Lesezeichen innerhalb des Textes, Zeilennummern
und die Zoomfunktion. Mit dem Makrorekorder nehmen Sie alle
Tastenanschläge auf, um Sie zu einem späteren Zeitpunkt
wieder abzuspielen. Damit können Sie häufig benötigte
Textpassagen speichern, die Sie per Hotkey jederzeit in ein beliebiges
Dokument einfügen können.


Eine Programmiersprache, die viele Java-Strukturen unterstützt
Die Programmiersprache Processing ist eine Java-Erweiterung und
unterstützt viele Java-Strukturen. Eine Entwicklungsumgebung
liefert das Programm gleich mit. Die zahlreichen Beispiele, die
Sie über File - Examples erreichen, erleichtern
den Einstieg sehr. Processing bietet eine einfache Befehlssyntax,
konsequente Objektorientierung und plattformübergreifende
Kompatibilität. Mit der Programmiersprache steuern Sie serielle
Schnittstellen, spielen Videos ab, arbeiten mit Webcams und rendern
Grafiken direkt als Postskript oder Adobe Illustrator Datei. Die
"Skizzen", die Sie mit dem Programm entwickeln, können
Sie als Java-Applets exportieren und im Internet einsetzen. Über
Help - Reference erhalten Sie eine thematisch geordnete Übersicht
aller Befehle. Mit einem Klick auf einen der Befehle gelangen Sie zu
einer ausführlichen Erläuterung seiner Anwendungsmöglichkeiten.
Auf der Homepage werden hilfreiche Lernbeispiele zu jedem einzelnen Befehlen geboten.


Texteditor für das Webframework Ruby on Rails
RadRails ist ein Editor für das Webframework Ruby on Rails (RoR),
der auch in gewissem Umfang als Entwicklungsumgebung taugt. Er bietet
u.a. Syntax-Hervorhebung, die Anzeige von Syntaxfehlern und passenden
Korrekturvorschlägen. Durch einen Klick auf das Minus- bzw. Pluszeichen
links von Codeblöcken werden diese auf eine Zeile zusammengezogen bzw.
wieder aufgerollt. Er besitzt auch einen internen Webserver und Browser.
Als einfache Aufgabenstellung sollen Datum und Uhrzeit im Internetbrowser
angezeigt werden. Über File - New legen Sie ein neues Projekt (Rails -
Rails Project) mit einer passenden Bezeichnung an. Setzen Sie ein Häkchen
vor "Generate Rails Application skeleton". Ein Häkchen vor
"Create a Mongrel server" ist nur notwendig, wenn Sie die Anwendung
intern mit RadRails ausführen wollen. Sie können es weglassen, wenn
Sie für das Testen RadRails in Kombination mit
Instant Rails verwenden.
Nachdem RadRails die Struktur des neuen Projekts erstellt hat, klicken Sie auf
das Generators-Register. Im Aufklappmenü wählen Sie controller aus, belassen
create, tragen im Eingabefeld datum index ein und klicken auf Go. In der
Ordnerhierarchie des Projekts öffnen Sie im Verzeichnis app\controller per
Doppelklick die Datei datum_controller.rb. Im Editerfeld ändern Sie den Inhalt
folgendermaßen ab:
class DatumController < ApplicationController
def datum_uhrzeit
@datum = Time.now
end
end
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei index.html.erb (views\datum),
benennen sie mit Rename in datum_uhrzeit.html.erb um und öffnen sie per Doppelklick.
Den Inhalt ersetzen Sie mit diesem Text:
<h1>Mein erstes Ruby on Rails Programm</h1>
<p>Datum und Uhrzeit: <%= @datum %></p>
Zum internen Test klicken
Sie auf den Servers-Tab und starten den aufgelisteten Server über das
Kontextmenü (rechte Maustaste). Mit "Launch Browser" wird ein
internes Browserfenster geöffnet. Die Adresse
http://localhost:3000/datum/datum_uhrzeit
ruft die Anwendung auf.
Erscheinen Datum und Uhrzeit, dann sind die Einträge korrekt. Die
Zusammenarbeit zwischen RadRails und der kompletten Entwicklungsumgebung
Instant Rails
ist sehr empfehlenswert. Beachten Sie, dass im RadRails-Startfenster im Feld
"Select a workspace" der vollständige Pfad zu
\InstantRails\rails_apps eintragen werden sollte. Dadurch werden die Pfade in
RadRails so angepasst, dass sie mit Instant Rails kompatibel sind.
Falls das Programm nicht starten sollte, benötigen Sie zusätzlich das
Java Runtime Environment 1.6
(J2RE) oder höher.


Texteditor, der sich besonders an Programmierer richtet
Ein funktionsreicher Texteditor, der sich besonders an Programmierer
richtet. Er unterstützt die Befehlssyntax unzähliger
Programmiersprachen wie HTML, Perl, C++, Java, Javascript,
VBScript, PHP, Pyton, SQL und XML. Bearbeiten Sie mit Syn
mehrere Dateien simultan, führen Skripts direkt aus,
setzen Lezezeichen und Marker im Text und verwalten Projekte,
denen Sie eine unbestimmte Anzahl dazu passender Dateien zuordnen.
Mit View - Auto Spellcheck werden Ihre Eingaben in Echtzeit auf
korrekte Schreibweise geprüft. Dazu müssen Sie zuvor
eine Wörterbuchdatei (*.dic) integrieren. Die Dic-Datei fügen
Sie über View - Options - Spell Checker ein. Mit dem integrierten
FTP-Client ist ein direkter Upload einer Datei auf einen Server
möglich. Starten Sie SynTray, wenn Sie über die Traybar
jederzeit Zugriff auf Syn haben wollen.


Wandelt Perlskripts in ausführbare EXE-Dateien
TinyPerl ist eine Minidistribution der Programmiersprache Perl. Sie hat
die besondere Fähigkeit, Ihre Perlskripts (*.pl) in ausführbare
EXE-Dateien umzuwandeln. Der Vorteil: Zum Ausführen ist kein vorinstallierter
Perl Interpreter notwendig! Das Programm wird von der Kommandozeile aus bedient.
Zuerst kopieren Sie aus dem Programmordner von TinyPerl die drei Dateien
tinyperl.exe, lib.zip und perl58.dll in den Ordner mit Ihrem Perlskript.
Von diesem Ordner aus geben Sie in der Konsole folgende Befehlszeile ein:
tinyperl.exe -bin script.pl programm.exe
Bei Anwendungen ohne
Konsolenfenster müssen Sie zusätzlich den Parameter -gui einfügen.
Die Datei lib.zip im TinyPerl-Ordner beinhaltet alle Standard-Module von Perl.
Sollten diese für Ihr Skript nicht ausreichen, müssen Sie Ihre eigene
lib.zip erstellen. Wie das geht, erläutert Ihnen die Perl-Community.


Eine C++ Entwicklungsumgebung mit Compiler
Ultimate++ ist eine C++ Entwicklungsumgebung, TheIDE genannt, die
alles enthält, was zur Progammerstellung benötigt wird.
Nach dem Programmstart öffnen
Sie entweder ein vorhandenes Paket oder beginnen ein neues (New package).
Versehen Sie ein neues Projekt mit einem Namen und verwenden bei Bedarf
ein Template wie "CtrlLib application with main window". Im
linken Fensterbereich haben Sie Zugriff auf die Programmbibliotheken.
Sobald Sie auf den Projektnamen klicken, wird u.a. die Datei [Projektname].lay
aufgelistet. Durch das Markieren dieser Datei wird der Layout Designer
aufgerufen, mit dem Sie schnell Fenster, Eingabefelder etc. anlegen können.
Über Build - Output mode konfigurieren Sie den Compiler. Dabei haben Sie
die Möglichkeit, die BLITZ-Build-Technologie zu nutzen, die große
C++-Builds beschleunigen kann. Zur Fehlerbereinigung dient der integrierte
grafische Debugger. Vor der Installation sollte sich bereits ein Compiler auf
Ihrem System befinden, den Ultimate++ unterstützt. Dazu zählen MinGW,
eine Softwareportierung der vielseitigen GNU-Entwicklerwerkzeuge (GCC, GDB)
auf die Windows-Plattform, und Visual C++ 2005 Express Edition.


Programmierumgebung für C++ mit Formdesigner
wxDev-C++ kombiniert den Formdesigner wx-Devcpp (
GPL2
) mit Dev-C++ (
GPL2 ), einer Programmierumgebung für C++. Die IDE Dev-C++ basiert
auf dem MinGW ( GPL2
) Compilersystem, einer Softwareportierung der vielseitigen GNU-Entwicklerwerkzeuge
(GCC, GDB) auf das Windowssystem. Zu Beginn öffnen Sie eine leere Quelldatei, greifen
mit "Neu wxDialog" auf den Formdesigner zu oder erstellen ein neues Projekt.
Zu den Projekt Optionen gelangen Sie über das Projektmenü. Hier können
Sie bspw. ein Programmicon auswählen, die Compliereigenschaften ändern,
zusätzliche Parameter für den Compiler setzen und die Versionsinformationen
eintragen. Die IDE weist u.a. diese Funktionen auf: Syntax Highlighting, ein integrierter
Debugger, einen Projekt- und Class-Browser, einen Tool-Manager, Code-Vervollständigung,
Erstellung von Makefiles sowie eine CVS-Unterstützung. Mit dem Formdesigner erstellen
Sie mit wenigen Mausklicks Buttons, Menüs, Checkboxen, Dialogfenster etc. Er stellt
Ihnen rechts seine Funktionen zur Verfügung, links editieren Sie dann die Objekteigenschaften.


Der Texteditor eignet sich hervorragend für Programmierer
Xemacs ist ein Texteditor, der sich hervorragend für das Schreiben
und Debuggen bspw. von HTML-Seiten, JAVA-, Pascal- und C++-Quellcode und
TeX-Dokumenten eignet. Zusätzlich bietet XEmacs einen integrierten
Emaileditor, einen Newsreader und einen Web-Browser. XEmacs basiert auf
einem Interpreter eines Dialektes der Programmiersprache LISP (Emacs Lisp).
Daher läßt sich seine Funktionalität durch zusätzliche
Elisp-Pakete erweitern. Für Java-Programmierer
ergeben sich durch den XEmacs-Modus JDEE (Java Development Environment for Emacs)
ebenfalls viele Vorteile. Dazu zählt die Syntaxhervorhebung, die Hervorhebung
von Klammern, die automatische Einrückung, die Autovervollständigung sowie
die verkürzte Eingabe. XEmacs editiert in Puffern (Buffers). Ein Puffer ist
normalerweise eine Arbeitskopie einer Datei. Der Pufferinhalt kann dann in diese
Datei abgespeichert werden. Nach einem Start ohne Dateinamen benennt XEmacs den
ersten Puffer automatisch mit "scratch". Über das Buffers-Menü
können Sie zwischen mehreren Puffern hin- und herschalten. Bei Skamphausen.de
gibt es eine gute deutschsprachige XEmacs-Einführung
als PDF-Datei.

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